Straße, Platz, Palast – Jan-Werner Müller über die Architektur demokratischer Räume
Im Sprechen über Politik greifen wir oft auf Bezüge zu Architektur und Städtebau zurück: Menschen gehen auf die Straße, die Öffentlichkeit gilt als Marktplatz der Ideen, Parlamente aus Glas verheißen politische Transparenz. Aber gibt es so etwas wie eine demokratische Architektur?
In Straße, Platz, Palast verknüpft der in Princeton lehrende Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller („Was ist Populismus?“) die Geschichte von Städtebau und politischem Denken: von antiken Orten wie der Agora über Planstädte in der ägyptischen Wüste bis hin zur Reichstagskuppel in Berlin. Er entwickelt so Bausteine für das Denken über Demokratie und Architektur. Und die Einsicht, dass eine demokratische Architektur den Bürger:innen immer wieder die Möglichkeit geben muss, sich gegenseitig aus überraschenden Blickwinkeln wahrzunehmen. Mod.: N.N.
Mitwirkende
Jan-Werner Müller
Jan-Werner Müller, geboren 1970, lehrt Politische Theorie und … Der Text wurde für die Übersicht gekürzt. Folgen Sie dem Mehr-Link um den ganzen Text zu lesen.