Zeitenwende. Deutschland und der Krieg Mit Gerald Knaus, Gerd Koenen, Reinhard Merkel und Julian Nida-Rümelin


Der Begriff der Zeitenwende, von Olaf Scholz kurz nach dem Überfall Russlands vor applaudierenden Abgeordneten ausgerufen, steht für eine fundamentale Neuorientierung. Die Logik des Krieges müsse wieder Einzug finden ins Denken und Handeln, um unsere Freiheit zu schützen. Die Ankündigung, 100 Milliarden Euro für die Verteidigung ausgeben zu wollen, folgt dieser Logik genauso wie die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine; ein Schritt, den Scholz lange Zeit für ausgeschlossen gehalten hatte und der von den Intellektuellen des Landes höchst unterschiedlich gewertet wird.

Auf der Eröffnungsveranstaltung der phil.cologne diskutieren der Migrationsforscher Gerald Knaus, der Historiker Gerd Koenen, der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel und der Philosoph Julian Nida-Rümelin über das ethisch Gebotene, damit die Reflexion - und nicht der Reflex - handlungsleitend wird.
Moderation: Svenja Flaßpöhler


Mitwirkende


Gerd Koenen

Gerd Koenen ist Historiker und Publizist. Er war bis 1982 ein…

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Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in …

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Reinhard Merkel

Prof. Dr. jur. Reinhard Merkel ist Professor em. für Strafrecht und …

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Svenja Flaßpöhler

Svenja Flaßpöhler ist Chefredakteurin des Philosophie Magazin. G…

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  • Mittwoch 8 Juni

    Mittwoch
    08. Juni 2022
    18:00 Uhr

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