Der große Riss und die krisenmüde Gesellschaft. Mit Jean-Pierre Wils


Das philosophische Radio live.


Die Coronakrise sei eine ungeheure Unterbrechung gewesen, sagt der Theologe und Philosoph Jean-Pierre Wils („Der Große Riss“). Ein Jahrhundertereignis. Wie unter einem Brennglas seien in dieser Zeit Bruchlinien deutlich geworden, die sich zunehmend tiefer durch unsere Gesellschaft zögen. „Das Virus hat den prekären Zustand unseres Zusammenlebens aufgezeigt.“

Und Corona war ja nur ein Vorgeschmack auf die viel umfassendere Erschütterung: der Klimawandel mit seinen Folgen. Können wir aus der einen Krise für die andere lernen? „Wir sollten die Pandemie als einen Offenbarungseid betrachten, der uns schonungslos vor Augen führt, in welche Sackgasse wir uns verlaufen haben.“ Wir beuten die Natur aus – und sind dabei zu unserer eigenen Beute geworden. Das ist nicht zuletzt auch ein gedankliches Problem. Wie kann die Philosophiedazu beitragen, dass wir andere Wege finden?
Moderation: Jürgen Wiebicke


Mitwirkende


Jean-Pierre Wils

Jean-Pierre Wils studierte Philosophie und Theologie in Leuven und…

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Jürgen Wiebicke

Jürgen Wiebicke, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der …

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  • Montag 13 Juni

    Montag
    13. Juni 2022
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