Das philosophische Radio live: Tot ohne Gott – wie finden Ungläubige Trost? Mit Franz Josef Wetz


Bilder von aufgestapelten Särgen in Bergamo haben es geschafft, eine ganze Gesellschaft in Angst und Schrecken zu versetzen. Plötzlich war der Tod wieder sichtbar, dem wir sonst meist nur in Fiktionen begegnen. Einen richtigen Leichnam sehen viele erst dann, wenn sie selbst schon in der zweiten Hälfte des Lebens stecken. Bis dahin lebt es sich ja auch prima mit der Alltagsillusion
eigener Unsterblichkeit. Der Tod ist ungeheuerlich, unsere Rückkehr ins Nichts die größte Zumutung an das Leben. Wir wissen, dass wir sterben werden, aber wie gern wüssten wir gar nichts davon! Zu allen Zeiten und in allen Kulturen findet sich der Wunsch, die eigene Furcht vor dem Ende zu zähmen.

Der Philosoph und Ethiker Franz Josef Wetz fragt: Was kann uns noch trösten angesichts der Unausweichlichkeit unseres eigenen Verlöschens, falls Nietzsche recht hatte und Gott längst tot ist?
Mod.: Jürgen Wiebicke


Mitwirkende


Franz Josef Wetz

Franz Josef Wetz, geboren 1958, ist Professor für Philosophie und …

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Jürgen Wiebicke

Jürgen Wiebicke, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der …

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  • Montag 6 September

    Montag
    06. September 2021
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