Politisches Framing: Wie Sprache unser Denken bestimmt. Mit Elisabeth Wehling

VA28

phil.cologne 2019

Politisches Framing: Wie Sprache unser Denken bestimmt. Mit Elisabeth Wehling


Es kommt nicht nur darauf an, was man sagt – sondern insbesondere auch darauf, wie man es verpackt. Diese Einsicht der Neurolinguistik gilt gleichermaßen für den Alltag wie für Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft.

Das Fatale ist, dass die Verpackung – das Framing einer Mitteilung – nachweislich nicht nur das Denken beeinflusst, sondern auch das Handeln selbst. Nicht Fakten bedingen unsere Meinungen, sondern Frames. Sie ziehen im Gehirn die Strippen und entscheiden, ob Informationen als wichtig erkannt oder kognitiv unter den Teppich gekehrt werden. Frames sind immer ideologisch selektiv, und sie werden über Sprache aktiviert.

Wie Framing funktioniert und was man dagegen unternehmen kann, weiß die Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Wehling, die in Berkeley als eine der wenigen Forscherinnen weltweit die politischen Dimensionen des Framings erforscht.

Mod.: Gert Scobel

  • Samstag 8 Juni

    Samstag
    08. Juni 2019
    19:00 Uhr

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    VVK Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren 16 €

    AK Preis an der Abendkasse 21 €

    Erm. Preis Ermäßigt 12 €

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    Unter Sachsenhausen 10-26
    50667 Köln

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  • Barrierefreiheit

    • Rollstuhlgerechter Zugang Verfügbar

Mitwirkende

Elisabeth Wehling

Dr. Elisabeth Wehling, geb. 1981, studierte Soziologie, Journalistik…

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Gert Scobel

Gert Scobel, 1959 geboren, studierte Philosophie und Theologie in…

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